Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu der Gemeinde Körner sowie seinem Ortsteil Volkenroda. Wir hoffen, Ihrem Interesse an Körner und Volkenroda mit unserem Informationsangebot gerecht werden zu können.

Körner im idyllischen Unstrut-Hainich-Kreis

Körner Büsche

Gelegen im Unstrut-Hainich-Kreis öffnet die ländliche Gemeinde Körner mit den Ortsteilen Volkenroda und Österkörner ihre Türen. Körner wird der Verwaltungsgemeinschaft Schlotheim zugesprochen und umfasst insgesamt drei Ortsteile. Auf einer Höhenlage von 208 Metern zeigt sie sich besonders sanft und mit einem satten Grün. Die Gemeinde nimmt 30,83 km² ein und zählte Ende 2015 1686 Einwohner. Mit einer Bevölkerungsdichte von 55 Einwohnern je Quadratkilometer wird die Gemeinde von einer ausgewogenen Besiedlung gekennzeichnet.

Körner ist von der thüringischen Stadt Mühlhausen rund 12 Kilometer entfernt. Die Gemeinde liegt in jenem Übergangsbereich, der sich zwischen den im Norden erstreckenden Muschelkalk-Randplatten sowie dem Thüringer Becken erstreckt. Eingebettet in eine weitgehend flache Landschaft wird Körner vorwiegend durch Ackerlandschaft gekennzeichnet, die intensiv von der Landwirtschaft genutzt wird. Die Region wird von der Notter geprägt, die als Unstrut-Nebenbach an eine kleine Lebensader erinnert. Rund um die Notter ergeben sich zahlreiche Wandermöglichkeiten.

An Körner grenzt im Norden der Volkenroder Wald. Die große Waldfläche ist eines der bekanntesten Erholungsgebiete der Region. Die Geschichte von Körner reicht weit in die vergangenen Jahrhunderte zurück. Die erste urkundliche Erwähnung war vermutlich ein Diplom, das von Kaiser Karl stammt. Datiert auf den 15. September 802 ist in dem Diplom von Corneri die Rede. Um 900 lebten in der Siedlung Adelige, die sich mit dem Bau einer kleinen Burganlage auseinandersetzten. Wahrzeichen war der starke Turm. Noch heute finden sich in den Straßen von Körner zahlreiche alte Gebäude, die das Ortsbild prägen. Eines der ältesten Gebäude ist die Gemeindeschenke, die hier 1483 gebaut wurde.

Bis jetzt wird die Gemeindeschenke als kleines Gasthaus „Nottertal“ betrieben. Viele alte Häuser, die einst im Ort waren, wurden 1596 durch einen Großbrand zerstört. Ein dunkler Fleck in der Geschichte der Gemeinde war die Hexenverfolgung, die 1662 den Ort kennzeichnete. Zwei Frauen waren in jenem Jahr von den Hexenprozessen betroffen. Eine davon war Barbara, die Witwe von Lorenz Nötling.

Körner war im Zuge der EXPO 2000 eine der Partnergemeinden, die für das Projekt „Dorf 2000“ ausgesucht wurden. Auf Wikipedia finden Sie mehr Informationen zu Körner.

Volkenroda steht im Zeichen des alten Klosters

Ein Ortsteil der Gemeinde Körner ist Volkenroda, das bis heute von dem jahrhundertealten Kloster gekennzeichnet wird. Schon um 1000 entstand hier eine der wichtigsten hochmittelalterlichen Reisburgen, die es in Thüringen gab. Später ging die Anlage an den Zisterzienserorden über. Rund 180 Menschen leben in dem beschaulichen Gemeindeteil. Neben dem alten Kloster, das weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist, gehört die Königseiche zu den bekanntesten Zielen Volkenrodas. Der alte Baumveteran befindet sich am nördlichen Rand von Volkenroda und ist als Naturdenkmal gekennzeichnet.

Volkenroda selbst erstreckt sich in einer jahrhundertealten Kulturlandschaft. Weite Ackerflure führen schließlich zum fruchtbaren Lössboden, der im Thüringer Keuperbecken zu finden ist. Neben dem Volkenroder Wald gehört der Tiergarten, der ebenfalls bewaldet ist, zu den bekanntesten Ausflugszielen. Die Zisterziensermönche haben am Westrand des Tiergartens mehrere Fischteiche angelegt. Bis heute ist es gelungen, diese Teiche zu erhalten. Ein Teil des Gruppenübungsplatzes der Bundeswehr wird heute von Grasland eingenommen, das als Weide für die zahlreichen Schafe dient. Ein besonderer Höhepunkt ist das Schaftal im Frühjahr, wenn hier tausende Märzenbecher blühen.

In jüngster Vergangenheit hat sich das einstige Kloster Volkenroda zu einer wichtigen Begegnungsstätte entwickelt. Heute wird das Anwesen für Seminare und Exerzitien, aber auch für Konzerte, Ausstellungen sowie Gottesdienste genutzt. Landschaft

Freizeitgestaltung und Freizeitangebote rund um Körner

Körner ist eine ländlich geprägte Gemeinde. Durch permanente Modernisierungen in den letzten Jahren wurden viele Straßen und Wege erneuert. Mehrere ortsansässige Vereine leisten einen wichtigen Beitrag zum gemeinsamen Dorfleben. Sowohl im Dorf als auch in der unmittelbaren Umgebung finden sich zahlreiche Wege und Gebiete, die zum Wandern, Spaziergehen und Radfahren einladen. Um die Orientierung nicht zu verlieren, lohnt es sich beim Wandern und Radfahren ein gutes Navigationsgerät dabei zu haben. Auch Joggen und Nordic Walking sind jederzeit in Körner möglich. Im Winter bietet sich die Region für Skilanglauf an. Weiterhin kommen Pferdefreunde auf ihre Kosten. Im Jahresverlauf finden mehrere Veranstaltungen in Körner statt, die für Abwechslung sorgen. Lohnenswert sind weiterhin Ausflüge in die nahe gelegene Kreisstadt Mühlhausen.